Schemacoaching

Wie wir heute mit Situationen umgehen leitet sich vordergründig immer von unseren eigenen Schematas ab. Haben wir als Kinder beispielsweise gelernt uns selbst über die eigene Leistung zu definieren agieren wir später anders, als wenn wir gelernt haben Selbstfürsorge zu übernehmen und auch stolz auf uns zu sein.

Ein Schemacoaching bietet Ihnen die Möglichkeit einer effektiven Auseinandersetzung mit den eigenen inneren Prozessen und vereint dabei verschiedene emotionsfokussierende Ansätze.

Sehr früh im Leben kommt jedes Kind zu dem Schluss „Ich bin nicht okay“. Hervorgerufen durch Gebote und Verbote aus dem Außen. Meistens suggeriert durch Eltern und andere wichtige Bezugspersonen. Diese werden vice versa als „Du bist okay“ erlebt und eingestuft. Dieses, schon sehr früh tief verankerte, Ungleichgewicht prägt dann in vielen Situationen das gesamte weitere Leben. 

Das Schemacoaching an sich basiert auf der Annahme, ...

... dass diese prägenden Erfahrungen aus der Kindheit und Jugend bei Erwachsenen oftmals zu unbewussten Einstellungen und Gefühlsmustern (sogenannten Schematas) führen, welche wiederum in wiederkehrenden und unter Umständen dysfunktionalen oder maladaptiven Verhaltensabläufen (Modi) münden können und unser gesamtes Leben beeinflussen. Im privaten ebenso wie im beruflichen.

Das Ziel eines Schemacoachings ist es zukünftig in allen Situationen auf der Ebene des eigenen „Erwachsenen-Ich’s“ zu agieren und sich basierend auf einer gesunden „Ich bin okay – Du bist okay“ Kommunikationsebene auszutauschen.

"Unsere Schematas rufen wir in schwierigen Situationen als Führungskraft ebenso unbewusst ab wie bei im privaten Kontext."
Dr. Sabine Viktoria Schneider, MBA